Allgemein

Timo Rödiger – Identicons

IDENTICONS – Menschen als Gender-Icon
dentität ist ein großes Stichwort unserer Zeit. Kommunikation in den sozialen Medien erfordert, sich anderen in wenigen Wörtern und klaren Bildern vorzustellen: Ego sum qui sum, Ich bin der, der ich bin.
Der Braunschweiger Grafiker Timo Rödiger ist ein Meister der Verknappung. Seine Idee: IDENTICONS – die grafische Reduzierung auf das Wesentliche individueller Identitäten. Ein Kreise, ein Kreuz oder ein Pfeil – die simple Gender-Symbolik stellt das formale Gerüst. Sein Ziel: Minimale Veränderung mit maximaler Aussage.
Anhand prominente Menschen der Geschichte und Gegenwart zeigt Rödiger in seiner Ausstellung, wie humorvoll, mitreißend, ideen- und geistreich das geht. „Weniger ist mehr“ wird hier zum Grundprinzip des Widererkennens. Kein Ratespiel, sondern eine Entdeckungsreise für Kreuz- und Querdenker entlang verdienter, bekannter, liebenswerter aber auch umstrittener Persönlichkeiten aus Politik, Business, Kunst, Sport, Musik etc.
Die Vernissage ist am Freitag, 11. Januar um 18.30 Uhr in DIE VITA-MINE in der Karl-Marx-Str. 6 in Braunschweig. Die Ausstellung läuft bis zum 1. Februar 2019.
Das Buch IDENTICONS gibts für 7,90 Euro bei DIE VITA-MINE, Bücherwurm, Graff, Heimatrausch
und Lillefits.

Marianne Winter über die Ausstellung von Gisela Salverius

GISELA SALVERIUS

DREIKLANG

Ausstellung in der VITA-MINE Braunschweig

Studiert hat sie bei drei namhaften Professoren der HBK Braunschweig, die vom Realismus über Abstraktion bis zum Informel Meister waren. Doch aus Gisela Salverius wurde nichts dergleichen, sondern eine heitere Märchenerzählerin, die von Landschaften mit tanzenden Häusern träumt, wo Türme sich verneigen, orientalisch bunte Kuppelkirchen einladen, Blumenwiesen blühen und ein leuchtender Nachthimmel dem Mond huldigt. Alles in rhythmischer Bewegung, ein bisschen Frieden, ein bisschen Wiegenlied. Galerist Thorsten Stelzner scheut keine Extreme in seiner VITA-MINE, bietet Vielfalt und überläßt es den Besuchern, sein Angebot zu mögen oder abzulehnen. Gisela Salverius passt mit ihren Malereien so richtig in die Weihnachtswelt. Immer wieder sind es Bilder, die den Sommernachtstraum zelebrieren,über dem Dunkelblau des Himmels der strahlende Mond, leuchtende Farben auf dunklem Grund, satt aufgetragen, die Formen noch mit goldener Konturpaste gerahmt, als würden sie dieKostbarkeit der Malerei konterkarieren. Hut-Häuser bieten sogar eine Hommage an den Maler Hundertwasser. Alles schwingt und schunkelt, als hätte der Besucher dieser Welten zu viel Federweißen getrunken. Das Schwingen aller Dinge aber ist die Essenz der Komposition, gibt den sich wiederholenden Elementen Leben und dem Märchen Glaubwürdigkeit, es beweist Professionalität im Gestalten von Erzählbildern, wie sie auch Kinderbuchillustrationen nutzen. Allerdings täten weniger dieser Motive der Ausstellung gut. Man atmet auf, wenn dazwischen der Blick auf die geballte Kraft roter Mohnblumen fällt. Ergänzt wird das Landschaftsensemble durch allerlei Tierbilder, Löwe, Hahn und Hund, deren Ornamentik und Bewegung den Hauptmotiven entsprechen. Es ist eine folgerichtige künstlerische Entscheidung, wenn die Figuren aus dem Bild steigen und zur die Pappmaché-Skulptur werden, wie “ Frau Ziege Tausendschön – aufstrebend“. Wer dekorative Kunst liebt, kann hier fündig werden.

Bis 06.01. 2019 in der VITA-MINE, Karl-Marx-Str.6, BS, Mo-Fr 10-13 Uhr, Mo, Mi, Do 17.30-19.30 Uhr, So 14-17 Uhr

Marianne Winter

8. Dezember – Der Tag an dem John Lennon starb – Jäger und Seifert

Am 8. Dezember 1980 ist um 23:07 in New York John Lennon gestorben, nachdem er von einem religiös verwirrten Attentäter vier Mal in den Rücken geschossen wurde.

Andreas Jäger und Till Seifert erinnern an diesen Tag vor 38 Jahren, einen Montag, an das erste Attentat in der Popgeschichte, an dem einer der bekanntesten Popmusiker sein Leben ließ.
Jäger wird Texte über und von John Lennon lesen, und Seifert beweist musikalisch, das John Lennon zu Recht mit seinen Songs Unsterblichkeit erlangt hat.

Dabei stehen Textzeilen wie „Stell dir vor all die Leute lebten ihr Leben in Frieden“ natürlich im Focus, aber auch aus den Briefen von Lennon, die an diesem Abend zitiert werden,

zeigt sich, welche unvergessliche Persönlichkeit John Winston Lennon war.  Kartenvorverkauf – info@vitamine-verlag.de  – VVK 12,00  €

Ausstellungseröffnung in der VITA-MINE 18.11.18

Liebe Freunde
der Kunst, Kultur, VITA-MINE und hoffentlich auch bald der VITA-VILLA,
am 18.11.18 …
Sonntag ab 11.00 Uhr – laden wir euch und sie und ihre und eure Freunde herzlichst zu unserer nächsten Vernissage und Ausstellung
– in der VITA-MINE – Karl-Marx-Str.6 – 38104 Braunschweig  – ein!
GISELA SALVERIUS  zeigt unter dem Titel “DREIKLANG”
ihre farbenfrohen, lebendigen, phantasievollen Gemälde,
die für die nächsten 6 Wochen in der VITA-MINE dem tristen Grau des Herbstes trotzen werden.
Mehr über die Künstlerin gibt es hier…

Stefan Kleinkrieg u. Rolf Möller – EXTRABREIT

Am 27.10.18 – 19.30 Uhr – Karl-Marx-Str. 6 – 38104 Braunschweig

VVK 13,00 €  AK 15,00 €  info@vitamine-verlag.de
Extrabreit in der VITA-MINE! Stefan Kleinkrieg und Rolf Möller …

Stefan Kleinkrieg, Gründungsmitglied und Gitarrist der Kult-Band „Extrabreit“ erzählt wahre Geschichten aus seinem Leben – bis auf die gelogenen und erfundenen Teile:
Viel Geld, ein eigenes Schloss und weltweite Bekanntheit? Das sind süße Musikerträume, doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Zu Beginn von Kleinkriegs Karriere bekommt manch einer den noch ausbleibenden Erfolg seiner Band „Extrabreit“ zu spüren.
Aber was hilft´s? Als Mann mit Musik im Blut ist man nun mal nicht für andere Jobs geeignet, wie Kleinkrieg als Auslieferer von Packpapier feststellen muss.
Dafür kann man ganz hervorragend austesten, wie eine Karusselllahrt mithilfe diverser Substanzen noch mehr Drive bekommt und mit welchen Tricks man sich in der Disco kostenlose Drinks ergattert.
Mit einer Mischung aus Biografie und Räuberpistolen erzählt Stefan Kleinkrieg, wie sich seine Band zwischen Drogen und Rückschlägen ihren Weg suchte und dabei beinahe nicht mal vor dem Auto von Oskar Lafontaine halt machte.
Ein Abend mit zwei Legenden…….sozusagen! Begleitet wird Kleinkrieg vom Extrabreit Schlagzeuger Rolf Möller, der den Liedern den richtigen Schwung verleiht.
Nun schon zum 4tem Mal in der Vita-Mine! Wer danach noch ein Buch kaufen möchte und es signiert mit in seine heimische Wohnstatt tragen will, vielleicht schon als Weihnachtsgeschenk…geht! Läuft!

Manfred Maurenbrecher „No Go“ Konzert – 23.09.18 – 19.30 Uhr

Manfred Maurenbrecher in der VITA-MINE 

„No Go“. Das Recht auf Vergessen-Werden. Neuestes aus den Sperrzonen des Alltags.‘ MM in der Haut eines alten ostberliner Dialektikers, der mit seiner Enkelin in einer Zweiraumwohnung in Berlin-Lichtenberg lebt. 18 Jahre deutsch-deutsche Weltgeschichte ziehen vorbei, Hooligans und Reichsbürger krakeelen dazwischen, zarte Herbstzeitlose blühen – und am Ende singen wir alle die Hymne: „Solche Leute brauchen Heimat.“ Ein bewegter Abend, vor allem für die Lachmuskeln.  VVK. 13,00 €  AK 15,00 €  info @vitamine-verlag.de

 

 

Till Burgwächter: Sex mit den Nazinachbarn und andere Peinlichkeiten

Till Burgwächter: Sex mit den Nazinachbarn und andere Peinlichkeiten

Till Burgwächter, Rockpoet und Weltenbeobachter, liest aus seinen aktuellen Büchern. Nach diversen Werken über die Eigenheiten von Rock und Heavy Metal bleibt er dieses Mal im Bett („Die Wahrheit über S.E.X.“), geht in die Politik („Nazi werden leicht gemacht!“), klingelt nebenan („111 Gründe Nachbarn zu hassen“) und legt sich mit Staatsbediensteten an („Immer diese Beamten“). Dass die .allmächtige E-Gitarre trotzdem ihren wohlverdienten Platz im .Vortrag bekommt, ist eine Selbstverständlichkeit.
18.8.18 – was für ein Datum? 19.33 Uhr …
VVK 8,00 € AK 10,00 €
Kartenvorbestellung info@vitamine-verlag.de

Zum Autor:
Till Burgwächter wurde 1975 geboren, er atmet und arbeitet als freier Journalist und Autor in Braunschweig. Seit Ende 2001 freier Mitarbeiter des Metal Hammer, seit 2012 freier Mitarbeiter beim Orkus. Diverse Veröffentlichungen in Magazinen und Zeitschriften wie Junge Welt, Die Welt, Penthouse, Kölnische Rundschau und viele mehr. Zudem entstanden und entstehen Bücher wie „Schmerztöter“ (2003), „Die Wahrheit über Wacken“ (ab 2005), „Neues aus Trueheim“ (2013), „Happy Metal“ (2015), „Die Wahrheit über S.E.X. (2016), „Nazi werden leicht gemacht!“ (2017), „111 Gründe Nachbarn zu hassen“ (2017) oder „Immer diese Beamten“ (2018), in denen sich der „Teufelskerl und Tausendsassa“ (Rötgesbüttler Evening Star) mit seinen liebsten Hobbys beschäftigt: Heavy Metal, Sex, Fußball, oder für was er sonst gerade bezahlt wird (von Verlegern, versteht sich).