Allgemein

Jens Fischer Rodrian mit Wahn & Sinn in den VITEN 22. u. 23.11.19 – 19.30 Uhr

Jens Fischer Rodrian – WAHN & SINN
22.11.19 in der VITA-VILLA – Kleiner Zimmerhof 9  – 38300 Wolfenbüttel
23.11.19 in der VITA-MINE – Karl-Marx-Str.6  –  38104 Braunschweig
jeweils 19.30 Uhr –  VVK: 13,00 € AK: 15,00 €
„Ein überwältigendes Feuerwerk aus Wort und Musik.“ Rheinisches Tagblatt
Jens Fischer Rodrian präsentiert eine skurrile Mischung aus Konzert, Lesung und Spoken Word Performance. Dabei arbeitet er sich spielerisch durch die verschiedensten Musikrichtungen und stellt neben den Kompositionen seiner Soloalben, zum ersten Mal Texte aus seinem Gedichtband „Sich kurz fassen – ach“ vor. Und das Ganze nicht als Nummernprogramm, sondern ineinander verwoben durch eine stimmige Dramaturgie.
Nach siebenjähriger Schaffenszeit in New York und Boston gehört der Wahlberliner seit Jahren zu den umtriebigsten Gestalten im Hintergrund der deutschen Musiklandschaft: als Gitarrist/Schlagzeuger bei Konstantin Wecker (und verantwortlich für dessen letzte Live-Alben), musikalischer Leiter der Berliner Blue Man Group oder als Produzent/Musiker bei Tim Neuhaus, Max Prosa, Katja Riemann und immer wieder auch als bereits mehrfach prämierter Komponist für Dokumentationen & Kurzfilme wie etwa „Stiller Löwe“.
Nachdem Fischer Rodrian sich mehrere Jahrzehnte vor allem für andere kreativ eingebracht hatte, entstand mehr und mehr das Bedürfnis, die Pflicht zugunsten der Kür hinter sich zu lassen. So entstand das Projekt „Wahn & Sinn“ als Streifzug durch Erinnerungen und Gedanken, die Jens Fischer Rodrian über die Jahre beschäftigt haben.
„Ich habe neben den Gitarren ein Mini-Keyboard, ein kleines Zirkusschlagzeug mit ungewöhnlichem Zubehör (Fässer, Rohre), eine Kalimba und Looper im Gepäck, den ich an manchen Stellen einsetze, um spontan einen Soundtrack für die Texte zu basteln. Das wird jeden Abend etwas anders klingen. Letztlich mache ich das, was mir am liebsten ist: eine Mixtur aus vielen Ideen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben.“
„Poesie, die unter die Haut geht,das Herz trifft und sich im Kopf einnistet. Jens Fischer Rodrian gibt ein ungewöhnliches Konzert, das auch durch seine literarische Qualität überzeugt.“ (Andreas Förster, Süddeutsche Zeitung)
Süddeutsche Zeitung 2019
WIKIPEDIA https://de.wikipedia.org/wiki/Fischer_%28Musiker%29
KONTAKT: fischer@kofferstudio.d

Bad Temper Joe in der VITA-MINE

Bad Temper Joe in der VITA-MINE  –
Kalr-Mar-Str.6 – 38104 Braunschweig

VVK: 12,00 € AK 15,00 € – Reservierungen: info@vitamine-verlag.de

 

Wenn es um Blues in deutschen Landen geht, dann führt mittlerweile kein Weg mehr an dem mürrischen Mittzwanziger vorbei. So nennt ihn das Online-Bluesmagazin Wasser-Prawda „einen der wirklich wichtigen Songwriter und Gitarristen der deutschen Bluesszene“. Mit seinen Songs geht es auf eine Reise durch eine musikalische Landschaft, die in weit abgelegenen Sümpfen und taufeuchten Wiesen verwurzelt ist, es folgen Balladen von Liebe und Verlust, Schicksalsschlägen, Zerstörung, Alchemie und schwarzem Zauber. Jubelstürme und Freudenschreie sind rar, sind die Knochen doch schwer von der Reise und ist der Mund doch voller Staub der teutoburger Ödnis, die Kleidung noch nass vom westfälischen Regen. Bad Temper Jo€E erzählt uns seine Geschichte in der Tradition der alten Bluessänger aus dem Mississippi-Delta, mit der Kraft eines Mannes und seiner Gitarre.

Da flüstert, ja haucht der 1,95m Hühne seine Texte mal leise ins Mikrofon, bevor er sie laut, ohne Verstärkung shoutet, lässt die Slidegitarre aufheulen und legt dabei einen Bann über sein Publikum, der bis zum letzten Song anhält. In der Tat mag es eine vergleichsweise einfache Musik sein, aber gerade bei dem Bielefelder erfährt man wieder, welch unwiderstehliche und tiefe Kraft der Blues ausstrahlt. 

Diether Dehm stellt neues Buch vor – in der VITA-VILLA und in der VITA-MINE am 8.11.19 …

Liebe Freunde der Kunst, Kultur und der Viten

Lesungen mit Diether Dehm  

Buchpräsentation – in der VITA-VILLA – Kleiner Zimmerhof 9 – 38300 Wolfenbüttel –  8 Nov. – 16.30 Uhr

 — in der VITA-MINE – Karl-Marx-Str.6         —   38104 Braunschweig  – 8 Nov.  – 19.30 Uhr

Eintritt: VVK: 10,00 €  AK : 13,00 €  – Kartenvorverkauf/Reservierungen – info@vitamine-verlag.de  –

Verlagsinfo zur Person und zum Buch:

Von einem, der sich nicht unterkriegen lässt – Diether Dehm über seine Skandale …

Dr. Diether Dehm (MdB)  geb. 1950 in Frankfurt a/M; promovierter Psychosomatiker; Liedermacher; Politiker; seit 2005 MdB DIE LINKE, davor: SDS-Präsidium; Magistrat in Ffm.; Bundesvorsitzender der SPD-Unternehmer, SPD-MdB, Linkspartei-Vorsitzender in Niedersachsen. Er verfasste 600 Lieder, (Hits wie 1000mal berührt«, »Was wollen wir trinken«), Romane (»Die Seilschaft«, »Bella ciao«), Musicals (»Stars«; »Eisprinzessin« m. Katarina Witt); Sachbücher, TV-Satiren (ARD: »Hurra Deutschland«; »Kröhnert« in Weltnetz.tv).

 Das Internet vergisst weder noch entgeht ihm etwas. Diether Dehm weiß das nur zu gut und bezeichnet die Medien und Wikipedia als modernen Pranger, an den er immer wieder zu Unrecht gestellt wird. Mittlerweile könnte Dehm ganze Bände mit eigenen Skandalen füllen, belässt es aber (erst einmal) bei den »allerschönsten und -lustigsten«. Dabei begnügt sich der Politiker keineswegs mit einem simplen Dementi der gegen ihn bestehenden Vorwürfe, die sich im Laufe seiner Karriere bei den Falken, in der SPD, PDS und bei den Linken angesammelt haben und von DDR-Spion und Antisemit bis hin zu Beihelfer für RAF-Terroristen und Mörder reichen. Stattdessen gibt Dehm, gewohnt provokant und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, Insider-Einblicke in die Funktionsweise der deutschen Politik sowie Medien und deren Hang zur systematischen Skandalisierung. Doch haben seine Anekdoten »nicht das Geringste von einer Klagemauer«. Vielmehr plädiert Dehm dafür, den Blick zu schärfen und die Verbreitung vermeintlicher Fakten über die eigene Person nicht einfach hinzunehmen – und versäumt hierbei nicht zuzugeben, den einen oder anderen Skandal bewusst provoziert zu haben, wohlgemerkt immer als Mittel zum Zweck. Auf diese Weise gelingt es ihm, die ihm zugeschriebene Täterrolle abzulegen, ohne dabei die des Opfers einzunehmen, entlarvt er doch feurig-konsequent den Skandal der Skandalisierungen seiner Person – womit sein Wikipedia-Eintrag um einen Skandal reicher werden dürfte.

lucky castle – Güde Renken – 25. Ausstellung in der VITA-MINE – Vernissage am 31.10.19 – 19.00 Uhr

Am –  31.10.19 – um 19.00 Uhr eröffnet die Galerie – DIE VITA-MINE – Karl-Marx-Str. 6 – ihre 25. Ausstellung!
Das ist ein großer Anlass für eine kleine Feier!
Mit der Vernissage zur Ausstellung “lucky castle” von Güde Renken;
die in der Galerie vom 31. Oktober –  5. Dezember eine Auswahl ihrer großformatigen Malerei und ihren Zeichnungen im Miniformat zeigen wird
und mit dem einen oder anderen kulturellem Beitrag, evtl. auch aus der Feder des Hausherren, will die Galerie diesen besonderen Tag begehen!
Und lädt herzlichst dazu ein.
Do. 31. Oktober – Karl-Marx-Str.6 –  38104 Braunschweig  –  19.00 Uhr – Vernissage – Güde Renken –  “lucky castle.”

EXTRABREITe unplugged Lesungen in den VITEN …

EXTRABREITe  unplugged Lesungen in den VITEN  –

20.09.19  VITA-VILLA  – Kleiner Zimmerhof 9 – 383300 Wolfenbüttel –
21.09.19  VITA-MINE –   Karl-Marx-Str.6 – 38104 Braunschweig

19.30 Uhr –  VVK 13,00 €  AK 15,00 €
Reservierungen – info@vitamine-verlag.de

 

Der Stefan sagt:
Das „EXTRABREITe“ Jahr ist erst komplett mit einem vergnüglichen Abend in Thorsten Stelzners Vita-Mine.
– Seit 5 Jahren ist die VITA-MINE in Braunschweig fester Bestandteil des Tourplans! Aber eben nicht nur dort, sondern nun auch noch in der VITA-VILLA in Wolfenbüttel spielen sie auf – Stefan Kleinkrieg und Rolf Möller – beide sonst bei den „Breiten“ – freuen sich auf diesen Jour Fix jedes Jahr. Sie bringen eine Mixtour aus lang vergessenen und völlig unbekannten Liedern vom ‚Ach und Weh ein Mensch zu sein.‘
Außerdem liest Kleinkrieg noch aus dem von ihm verfassten Buch „Das Rumpsteak und der Dalei Lama“ – einer absurden Geschichtensammlung rund um die Band EXTRABREIT. Für die kommende Veranstaltung steht die ‚Geschichte über die fiktive Zukunft der Band‘ auf dem Programm.

Fotos: Johnny Hellstorm

Autorenlesung mit Tilman Thiemig in der VITA-VILLA 04.05.19

Autorenlesung mit Tilman Thiemig in der VITA-VILLA
Musikalische Akzente von Marcel Reginatto und Heinrich Römisch
Samstag 04.05.19  –  20.00 Uhr

Vita-Villa
Kleiner Zimmerhof 9
38300 Wolfenbüttel

Begleitet von seinen langjährigen Weggefährten Heinrich Römisch und Marcel Reginatto
präsentiert Tilman Thiemig seinen im März erschienenen Künstlerkrimi, den der Hinstorff Verlag wie folgt ankündigt:

Maler und Mörder zwischen Wustrow und Zingst

Als Robert Aaron Zimmermann, hochbetagter Kanadier mit deutsch-jüdischen Wurzeln, nach 80 Jahren an den Ort seiner Kindheit auf den Darß zurückkehrt,
begegnen ihm gar eigentümliche Einwohner, kuriose Künstler und auch recht unheimliche Feriengäste.
Sein Auftrag: Er muss die Todesumstände des Landschaftsmalers und Kunstprofessors Alfred Partikel aufklären, der im Herbst 1945 beim Pilzesammeln im Ahrenshooper Holz spurlos verschwand.
Ein reicher Kunstmäzen will dem Künstlerort ein großes neues Museum finanzieren. Und so motiviert Zimmermann gleich eine ganze Reihe von Einheimischen,
denn es winken Millionen. Allmählich dämmert ihm, dass hier mehr dahintersteckt. Mit seiner Ankunft in Ahrenshoop beginnt eine Mordserie an den Beteiligten der Untersuchung.
Der Serienkiller injiziert seinen Opfern Gift der Stechpalme. Alle Verbrechen haben offenbar miteinander zu tun …

Kartenvorverkauf – info@vitamine-verlag.de – VVK 12,00 €

 

Regine Nahrwold über die Ausstellung „Weitermachen!“ von Melanie Tilkov

„Irgendwann entdeckte ich Melanie Tilkov auf Facebook und dachte: Wow, was für eine tolle Malerin, die möchte ich mal bei mir zeigen!“ Thorsten Stelzner rief die in Monheim bei Köln lebende Künstlerin an und – bekam nicht nur eine Zusage, sondern auch noch eine Ausstellung just zum vierjährigen Jubiläum seiner Galerie „Vita-Mine“. Und das Allerbeste: Tilkov reiste nicht nur mit einem Sprinter voller Bilder an, sondern hatte für ihre Ausstellung auch noch den Titel „Weitermachen!“ im Gepäck. Diese Ermutigung passt sowohl für sie selbst und ihre Retrospektive 2009-2019 als auch für Stelzner, der mit dieser Schau in die nächste „Legislaturperiode“ seiner Kunst-, Musik-, und Lesebühne startet.

Mädchen und Frauen sind Tilkovs Thema, angefangen bei einer Vierjährigen im roten Röckchen an der Hand der Mutter über Teenager bis zu einem Selbstportrait: ihr Spiegelbild abends nach dem Duschen, müde und abgespannt, mit Gesichtsmaske und einem Handtuch um das nasse Haar. Dieses Spiegelbild erschien ihr plötzlich seltsam und fremd und wurde so zum Einstieg in eine sehr persönlich malerische Reflexion über das Thema des Alterns, der Vergänglichkeit, der Desillusionierung, ganz im Sinne des Spruchs „Das kannst Du Dir abschminken“. Oft sind es Situationen des Müdeseins, des Entspannens, des Ausruhens, in denen die Malerin ihre Modelle erfasst: im Bademantel mit einem Handtuch-Turban auf dem Kopf, auf oder im Bett liegend. Dabei werden ein weißer Frottéestoff, ein weißes Bettzeug, eine gestreifte Decke in vielfältigen Nuancen zwischen Grau, Grün und Weiß zur farbigen Sensation. Eine Aura von Verträumtheit umgibt diese ganz für sich seienden jungen Frauen, darunter auch zwei Rückenfiguren vor malerisch inszeniertem Hintergrund, von denen die eine entfernt an Gerhard Richters „Betty“ erinnert. Toll, wie da mit souveränen, lockeren Pinselstrichen eine blaue Wand, ein weißes Hemd oder geflochtenes Haar in Farbe verwandelt sind!

Und der Turban hat es Melanie Tilkov angetan. Sie ist fasziniert von dieser kunstvollen Kopfbedeckung, die die Trägerin majestätisch überhöht. Ein Mädchen mit weißem Turban, Schulter und Arme mit einem weißem Tuch verhüllt, thront im Sessel wie eine Königin. Über dem zarten Profil einer andere Kindfrau türmt sich ein gewaltiger Turban in Rot. Dieses Bild überzieht ein feiner Schleier weißer Ornamente wie Schneekristalle und verleiht ihm etwas Irreales, Poetisches. Wie ein Gedicht verharrt die Malerei hier in der Schwebe, in dem, was zwischen den Zeilen webt…

Weitermachen, Melanie Tilkov! Weitermachen, Thorsten Stelzner!

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