Allgemein

Kulturstreifzug Braunschweig – Vernissage – Identicons – 07.05.22 – Die Vita-Mine

KULTURSTREIFZUG Braunschweig vom 6. bis 26 Mai 2022 
Vom 6. bis zum 26. Mai findet in Braunschweig der KULTURSTREIFZUG statt. Auf zehn Litfaßsäulen rund um die
Braunschweiger Innenstadt sind in diesem Zeitraum abstrahierte Abbildungen und Informationen berühmter
Persönlichkeiten zu sehen, die es zu erraten gilt. Auf dem Weg von Säule zu Säule tauchen Sie zusätzlich per
Audioguide kurz in deren jeweilige Biografie ein.
Die Persönlichkeiten auf den Litfaßsäulen sind als IDENTICONS dargestellt – eine sehr vereinfachte grafische
Abbildung im Stile der Männlich-/Weiblich-Zeichen aus der Biologie. Zu jedem Motiv gehört ein Audioguide, den Sie
per Smartphone scannen und anhören können. So verbinden Sie einen kleinen Streifzug durch Braunschweig mit
etwas Kultur, Unterhaltung und der Auffrischung Ihres Allgemeinwissens.
Wer danach noch mehr IDENTICONS sehen möchten, kann in der Galerie VITA-MINE in der Karl-Marx-Straße 6,die
zeitgleich stattfindende IDENTICONS Kunstausstellung besuchen und dort ein – von der National-Jürgens-Brauerei
Braunschweig – speziell für uns gebrautes KULTURBIER genießen.
Am Samstag, den 7. Mai beginnt die Vernissage mit einem gemeinsamen öffentlichen Kulturstreifzug um 16.00 Uhr
an der Litfaßsäule Ägidienmarkt und endet in der VITA-MINE. Die Finissage startet am Mittwoch, den 25. Mai um
17.30 Uhr an gleicher Stelle. Wir laden Sie herzlich dazu ein.
Viel Spaß wünscht Ihnen der Kulturverein KUNSTRAUSCHEN e.V. mit seinen Unterstützern: Stadt Braunschweig,
BLSK, Braunschweigische Sparkassenstiftung und Richard Borek Stiftung. Mehr Informationen gibt es unter

www.kulturstreiftzug.de und bald auf instagram und facebook

 

Vernissage – Menschenbilder – Hans Jürgen Thoms – 07.05.22 – Vita-Villa

Hans Jürgen Thoms in der Vita-Villa:

Menschenbilder – Hans Jürgen Thoms! Vernissage 07.05.2022 – ab 11.00 Uhr!
Die Vita-Villa eröffnet am Samstag, 07. Mai um 11.00 Uhr die Ausstellung „Menschenbilder“ des Künstlers Hans Jürgen Thoms aus Holzminden.
Dazu laden wir herzlichst ein und freuen uns auf unzählbare, interessierte Gäste, die selbst die unterschiedlichsten Menschenbilder repräsentieren.
Auf dass es eine bunte inspirierende und anregende Vernissage wird.

Hans Jürgen Thoms Jahrgang 1948
studierte an der Folkwangschule Essen Visuelle Kommunikation. Ab den frühen
1990er-Jahren war er als freischaffender Maler in Berlin tätig. Seit 2013 lebt er
im niedersächsischen Holzminden.
Der Mensch ist das Thema, das sich durch sein künstlerisches Schaffen zieht. Es
sind skurrile Typen, die uns der Künstler zeigt. Wir kennen sie alle die
Selbstgefälligen, die Müden und Einsamen, die Verunsicherten und die
Selbstdarsteller. Wir erkennen sie in Thoms Bildern wieder, trotz oder gerade
wegen der expressiven Überhöhungen, die der Künstler einsetzt, um die
psychische Deformation des Menschen durch die physische Deformation zu
veranschaulichen.
Wer sich einlässt auf seine Bilder, kann die Gratwanderung erkennen, die er
zwischen Humor und Dramatik geht. Aber auch die Liebe zu den Menschen in
dem Moment der Darstellung. In einem Moment, in dem sich etwas
entscheidet, zum Guten oder zum Schlechten. So verwundert es nicht, dass
die 4000 Besucher der 25. Dornumer Kunsttage 2017 ihm den Publikumspreis
zuerkannten.

www.thoms-art.de

Der Winterkunstmarkt in der VITA-VILLA startet am Dienstag, 02.11.21

Liebe Leute, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kunstinteressierte …

der Winterkunstmarkt in der VITA-VILLA startet am Dienstag, 02.11.21 mit dem Ziel, in den Räumen in Klein Venedig, 100 Werke von ca. 15 Künstlern und Künstlerinnen zu präsentieren.
Über seine Laufzeit von ca. 10 Wochen wird der Markt immer wieder auch neu und anders bestückt werden, so dass es durchaus sinnvoll ist, den Markt auch häufiger zu besuchen!

Die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler werden  in den unterschiedlichsten Formaten und dadurch auch in unterschiedlichen Preislagen angeboten werden. Also, vielleicht für alle, evtl. für jeden und jede etwas dabei!

 

Die Künstlerinnen: Heidrun Pfalzgraf, Güde Renken, Yvonne Salzmann, Rosi Marx, Susanne Hesch, Heike Hidalgo, Ina Otto, Barbara Wedegärtner,

Nadine Brandt

und

die Künstler: Bernward Orlob, Hans-Jürgen Thoms, Jürgen Menecke, Knuth Balandis, Timo Rödiger, Jonas Karnagel, Jörg Scheibe, Thorsten Stelzner,

 

freuen sich auf Ihren und euren Besuch

 

—-– ab dem 1.12.21  startet der Markt in der VITA-MINE , dann werden die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler dann in Braunschweig gezeigt!

 

Stefan Kleinkrieg und Rolf Möller (Extrabreit) kommen in die VITEN

Liebe Freundinnen und Freunde,
es 2Geht wieder los! Es ist in meiner Größenordnung nicht anders realisierbar!
Die Freude ist groß, wenn auch evtl. nicht alle von euch dabei sein können!
Stefan Kleinkrieg und Rolf Möller kommen in die Viten! Und zwar am 19.11.21 in die Vita-Mine u. 20.11.21 in die Vita-Villa! – 19.30 Uhr 
Diese freundlichen Herren aus Hagen, was soll ich sagen: “ Gehören längst zur VITA-FAMILIE, so wie viele von uns längst schon zu den Breitinis gezählt werden können und müssen!“
Und daher ist es doch selbstverständlich, dass wir sofort, als klar war, dass da wieder etwas geht, – an der Familienzusammenführung gearbeitet haben:
Jetzt ist es soweit!
Vorverkauf hat begonnen:  Die Karten kosten  im VVK: 17,00 €  u. AK. 20,00 €
Reservierungen bitte unter an: ts@thorsten-stelzner.de – Info@vitamine-verlag.de
oder : 017108049411 – geht auch!  
Und bitte dran denken: Geimpft u./o. genesen!
Gruß Euer Thorsten

– VITAlisierende, ARTerhlatenden Maßnahmen – in den VITEN – 12.12.2021 – 14.02.2021

Liebe Leute, liebe Freundinnen und Freunde,
spontan aber nicht unüberlegt.
Konzerte gehen nicht, Lesungen gehen auch nicht, Vernissagen gehen überhaupt nicht, Veranstaltungen gehen generell nicht!
Aber die Räumen in der Karl-Marx-Str. und in Klein Venedig nicht zu nutzen, – das geht schon mal gar nicht!
Und deshalb:
Die VITEN werden zu WINTERKUNSTMÄRKTEN.
vom 12./13.12. 2020 – 13./14.02. 2021!
Und morgen und übermorgen geht`s los, mit Kunst von mindestens 15 Künstlern starten wir
am Samstag ab 10.00 Uhr in der VITA-VILLA u. Sonntag ab 10.00 Uhr in der VITA-MINE.
Seid herzlichst eingeladen zum gucken und kaufen, stöbern und staunen!
Das Sortiment wird sich in den nächsten 8 Wochen noch erweitern und verändern,
Auch der Winterkunstmarkt ist ein markt des Wandels und bestimmt auch des Wachstums!
Wir freuen uns auf Euch
Liebe Grüße,
bleibt neugierig uns senkrecht
Thorsten Stelzner
DIE VITA-MINE
Karl-Marx-Str.6
38104 Braunschweig
DIE VITA-VILLA
Kleiner Zimmerhof 9
38300 Wolfenbüttel

May und Nitsche in der VITA-MINE – Ausstellung – 24.10. – 6.12.20 Eröffnung 24.10. – 18.00 Uhr

How do these boys come to be like that?

Intro Jürgen May/Michael Nitsche

Gegenüberstehen wie Spiegelbilder, sich im Anderen wahrnehmen, empfinden und erkennen, frei, ohne das Wahrgenommene zu bewerten oder zu verurteilen. Und immer wieder Einlassen, tiefer Hinabsteigen in das Eigene im Anderen: Ich bin du und du bist ich.

Michael Nitsche

Der Geruch archaischer Wucht

Seit Jahren nutze ich Vorstellungen, Bilder, Überlieferungen und Konzepte aus Märchen, Mythen und Schöpfungsgeschichten indigener Völker für meine Arbeit. So besitzen meine Figuren einen starken erzählerischen Aspekt und eine positive Unzivilisiertheit.

Meine Mischwesen aus menschlichen und tierhaften Anteilen sprechen formal eine allgemein eher als verstörend und hässlich empfundene Sprache. Ihre Körperhaftigkeit wirkt verletzlich, morbid, ihre Extremitäten teilweise missgestaltet oder fehlend. Ihre Erscheinung verströmt den Geruch einer archaischen Wucht, einer natürlichen Wildheit.

Ich denke manchmal, wenn ich meine Arbeiten in einer Ausstellung versammelt sehe, an eine Art Freak Show. Eine Ansammlung von Sonderlingen, allesamt aus der Zeit gefallen; jeder mit einer besonderen Begabung oder einem besonderen Handicap, die es zu wertschätzen gilt. Genauso, wie jedes Leben gewürdigt werden sollte, als eine Facette in einer allumfassenden Schöpfung.

Ich sehe in meiner Arbeit nichts Negatives. Ganz im Gegenteil! Indem ich Geschichten über Vergänglichkeit, Fragilität und Tod, die Ergründung von Mystik, Magie und Transzendenz mit meinen Plastiken, Photographien und Zeichnungen ergründe, spanne ich den Bogen über alle Aspekte unseres Menschseins, unseres Lebendigseins. Bedingungen und Zustände, die wir immer gerne in unserer Hochglanzkultur ausklammern, spreche ich direkt an. Und ich vertraue auf die positive Kraft, die aus der Ehe des Paares Hässlichkeit und Schönheit hervorgeht!

Und dann habe ich mehr Vertrauen in Kulturen, die wir primitiv nennen, die sich aber so ausgerichtet und angepasst haben, dass sie Jahrtausende überdauern, als in eine Pop-Korn-Kultur, der es in, erdgeschichtlich gesehen, kürzester Zeit gelingt, sich an den Rand des Abgrunds zu manövrieren und die sich ganz bewusst mit dem Potential der Selbstausrottung schmückt und dabei auch noch zivilisiert nennt.

(Auszüge aus einem Interview, das der Kurator Yvan Sikiaridis, Grimmwelt Kassel, mit Michael Nitsche am 06.06.2020 per Videokonferenz führte)

Jürgen May

Waldschatten und erhellte Geister

„Im Wald gibt es viele unbeschrittene Pfade, die an fremde Orte führen. Vorausgesetzt man hat den Mut, sie zu beschreiten. Mit einem flüchtigen Blick erhasche ich ein Getier. Es kommt mir menschenähnlich vor und dennoch fremd; ist es wohl gesonnen oder doch furchteinflößend? Allein die Vorahnung einer Begegnung mit dem Unbekannten lässt mein Herz schneller schlagen.“

Jürgen May

So wie viele Erfahrungen nicht vorhersehbar sind, ist auch die Malerei von Jürgen May nicht fest. Selbst auf Holz manifestiert, sind die figurativen Formulierungen mittels Farbe in ihren Formen nicht verfangen. Denn sie brechen aus und befinden sich in einer narrativen Entwicklung. Stets auf dem Weg zum nächsten Fragment schreiten sie durch die Bilder. Meist offenbaren sie sich nur in flüchtigen Augenblicken. Manchmal treten uns schemenhafte Chimären oder verblasste Menschengestalten entgegen, die uns als Wegbegleiter weiter in das Dickicht der Farbräume führen. Auch wenn der Künstler sich Waldmotiven bedient, wählt er eine unnatürliche Farbigkeit, die im Kontrast zur Motivik steht. Die Malerei nimmt dabei eine eigene Realität an, ist aber genährt von der unseren und findet darin eine neue Materialität. Sie oszilliert, gleichzeitig steht dagegen ein fester Pinselstrich, um das Wahrgenommene nicht im Nebel der Abstraktion zu verlieren. Es ist eine sinnliche Geschichte, die sich vor uns ausbreitet. Die bemalte Oberfläche verändert sich im Prozess des Betrachtens, vor allem wenn wir die Begleiter als janusköpfige Boten entlarven. Diese Wahrnehmung ist für den Künstler etwas Ursprüngliches. Die Illusion vom fixierten Bild wird gegen ein schwebendes, wandelbares eingetauscht, so dass der Betrachter mit seinem eigenen Blick die eigenen Perspektive in das Geschehene hineinprojizieren kann. Ein Spiel zwischen dem Gesehenen und dem Erahnten lässt keine narratologische Analyse zu, sondern lässt den Betrachter in den dämmernden Farben zurück. Die Gemälde fließen in ihrer eigenen Gegenständlichkeit und finden dennoch in unserem Umraum statt. Im Kontrast zu den farbigen Bildern steht die Arbeit der Tafelmalerei, die der Künstler unter dem Titel „die Flüchtigen“ zusammenfasst. Hier zeichnet er mit Kreide auf Holzplatten, die er zuvor mit Tafellack aufbereitete. In diesen Bildern verliert sich das Gesehene in der Dunkelheit des Unbestimmten im Schatten des Waldes.